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Wappen in Tettnang

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Wappen des Heilig-Geist-Spitals

(Abb. 1)

Das Lindauer Heilig-Geist-Spital, wohl bereits im 11. Jahrhundert entstanden, war ursprünglich Pilgerherberge des adligen Damenstifts, dann Heimstätte für die körperlich und geistig Behinderten und Armen in der freien Reichsstadt. Durch zahlreiche Schenkungen, Stiftungen und Privilegien konnte es eine starke Machtposition innerhalb und territorialen Besitz außerhalb der Stadtmauern aufbauen. 1388 kaufte das Stift das Dorf Laimnau vom Konstanzer Domkapitel und 1405 Burg und Herrschaft Gießen von den Herren von Wolfurt. Im Argental entstand mit dem „spitalischen Niedergericht Gießen und Laimnau“ ein kleines geschlossenes Herrschaftsgebiet inmitten des Hochgerichts der Grafen von Montfort-Tettnang, was über Jahrhunderte zu Streitereien zwischen dem Spital und den Grafen geführt hat.

Das so genannte Doppelkreuz (auch als Patriarchenkreuze bezeichnet) kommt in der Heraldik häufig vor. Es ist meistens das typische Symbol von (Heilig-Geist-)Spitälern. Auch das Lindauer Spital, zu dem bis 1810 der Niedergerichtsbezirk Gießen und Laimnau zählte, hat ein Doppelkreuz in seinem Wappen. Es wird in der Regel schwarz in silbernem Feld dargestellt (Abb. 1).

Im Argental und in den umliegenden Feldern und Wäldern ist das Doppelkreuz des Spitals häufig – meist sehr versteckt – noch auf alten Grenzsteinen, aber auch vereinzelt an Häusern zu finden. Dieses Wappen darf allerdings nicht mit dem Dreifachkreuz des Klosters Langnau verwechselt werden.

       
(Abb. 2) (Abb. 3) (Abb. 4) (Abb. 5)

Abbildungen

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