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Wappen in Tettnang

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Konsole in der Tettnanger St. Anna-Kapelle

(Abb. 1)

Das seit Anfang des 12. Jahrhunderts nachweisbare Geschlecht der Grafen von Görz besaß die Pfalzgrafenwürde in Kärnten. Durch geschickte Politik konnte es auch in Krain und Istrien Fuß fassen. Nach dem Erwerb von Tirol teilten die Brüder Meinhard und Albert 1271 ihren Besitz. Die Tiroler (Meinhardinische) Linie erlosch bereits 1365, während die Albertinische Linie zu Görz durch weitere Teilungen geschwächt wurde und politisch und wirtschaftlich an Bedeutung verlor. Nach und nach kamen alle Görzschen Besitzungen an das Haus Habsburg. Mit Graf Leonhard von Götz erlosch das Geschlecht im Jahre 1500.

Die St. Anna-Kapelle in » Tettnang wurde 1513 von Graf Ulrich VII. von » Montfort und seiner Gemahlin Magdalena von » Oettingen-Wallerstein errichtet. Dabei ließen die Stifter den Innenraum mit den Wappen der Eltern und Großeltern ausschmücken. Magdalenas Großeltern väterlicherseits waren Johann I. von Öttingen-Wallerstein und Margarethe von Görz († 1450), eine Tochter des Grafen Heinrich IV. von Görz und der Gräfin Elisabeth von Cilli.

Wappen der Grafen von Görz

(Abb. 2)

In der St. Anna-Kapelle befindet sich das Wappen der Grafen von Görz auf einer Netzrippenkonsole im Chorraum rechts in der Ecke zum Langhaus hin (Abb. 1). Es ist schrägrechts geteilt mit einem goldenen schreitenden Löwen im oberen blauen Feld und zwei roten Schräglinksbalken im unteren silbernen Feld. Die Helmzier des gräflichen Vollwappens (Abb. 2) zeigt auf dem gekrönten Helm einen schwarzen Hut mit Hermelinkrempe, der mit drei Pfauenfedern besteckt ist. Die Helmdecke ist vorne rot-silbern und hinten blau-golden.

Abbildungen

Fundorte: