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Pfarrkirche St. Martin Tannau


Kurze Geschichter der Ortschaft Tannau

Die frühere Gemeinde Tannau, die am 1. Mai 1972 nach Tettnang eingegliedert wurde, hatte aufgrund ihrer starken Parzellierung keinen ausgeprägten Mittelpunkt. Das kulturelle Leben verteilte sich auf die drei Pfarrorte Tannau, Krumbach und Obereisenbach. In Tannau selbst - schon 1275 als Pfarrei genannt - waren im Mittelalter die Herren von Ried begütert. Ihr Besitz kam Mitte des 14. Jahrhunderts an die Grafen von Montfort und war Bestandteil des Montfortischen Landwaibelamtes. Nach dem Übergang an Württemberg 1810 gehörte Tannau zur Gemeinde Missenhardt, die 1824 in Gemeinde Tannau umbenannt wurde.

(Ober-) Eisenbach wurde 1172 mit dem Ortsadligen Dieto von Isenbach erstmals erwähnt. Kirche und Ort waren in der Zeit zwischen 1257 und 1803 im Besitz des Klosters Weißenau, kamen im Zuge der Säkularisierung zunächst an die Grafen von Sternberg-Manderscheid und 1806 an Württemberg. Bis 1853 gehörten Ober- und Untereisenbach zur Gemeinde Liebenau, wurden dann der Gemeinde Kaltenberg zugeteilt, die noch im gleichen Jahr in Gemeinde Obereisenbach umbenannt wurde. 1937 kam Obereisenbach ohne das westliche Gemeindegebiet an Tannau.

Obwohl in Krumbach die Grundmauern von zwei Burgen gefunden wurden, lässt sich das Geschlecht der Herren von Krumbach nicht mit letzter Sicherheit auf diesen Ort beziehen. In Krumbach erwarb das Kloster Weingarten seit 1282 nach und nach Besitz: Kirche, Güter und Vogtrechte. Nach dem Übergang an die Krone Württembergs 1810 gehörte Krumbach zur Gemeinde Kaltenberg, deren Schicksal der Ort teilte.